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Mathias Eick Quartet

Seit seinem Debütalbum auf ECM, „The Door“, vor 14 Jahren hat sich der 1979 im norwegischen Eidsfoss geborene Mathias Eick zu einer festen Größe nicht nur im Jazz seines Heimatlandes entwickelt, sondern sich vor allem auch international einen herausragenden Namen gemacht. Auf seinem Hauptinstrument, der Trompete, braucht Eick zumeist nur wenige Töne, um ein breites Spektrum an Emotionen und Reflexionen zu zeigen. Als Komponist schreibt er stets eine Musik, die aller Tiefgründigkeit und Vielschichtigkeit zum Trotz verständlich bleibt. Und als Bandleader hat er oftmals Musiker*innen um sich versammelt, die seiner Vorstellung eines zeitgenössischen Jazz jedweder stilistischer Provenienz zu folgen wissen.

 

Die Musik seines aktuellen Ensembles ist einerseits geprägt durch das Zusammenspiel von Geige und Trompete, die gleichermaßen unisono zusammen klingen wie sie sich in weiten Bögen umspielen. Andererseits bekommt der Jazz von Eicks Band durch die zwei Schlagzeuge ein mächtiges rhythmisches Setting, um die Luzidität des Ensemble-Klangs noch stärker hervorzuheben. Die Musik von Eicks Band ist jedenfalls der Versuch, harmonische, melodische und rhythmische Prozesse anders als üblich zu strukturieren. Die verschiedenen Felder werden dabei nicht fix im akustischen Raum verankert, sondern übereinander geschichtet, ineinander geschoben oder auseinander gezogen – wie bei der tektonischen Verschiebung der Kontinentalplatten. Die Musiker entwickeln dabei eine enorme emotionale Wucht, die hauptsächlich an den Bruchstellen auftritt, wo die verschiedenen Felder aufeinanderprallen.

Mathias Eick  – Trompete / Andreas Ulvo – Piano / Jonny Sjo – Bass / Olaf Olsen – Schlagzeug

 

 

 

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