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Seed.

Vor sechs Jahren hat die Altsaxophonistin Cassie Kinoshi ihr zehnköpfiges SEED Ensemble gegründet. Schon damals ging es der jungen Londonerin auch darum, die Diversität und Heterogenität, die Vielfalt und Vitalität der Jazzszene in der britischen Hauptstadt darzustellen und zu zeigen, wie daraus Kreativität erwächst und sich eine gleichermaßen geschichtsbewusste wie in die Zukunft weisende Musik entwickeln lässt. Zudem ist Kinoshi eine politisch wache Frau, die allein durch die Besetzung ihres Ensembles mit schwarzen und weißen Musiker*innen unmissverständlich Stellung gegen Ausgrenzung und Rassismus bezieht. Und natürlich sind in ihrer Band SEED. (das „Ensemble“ hat Kinoshi kürzlich aus dem Namen gestrichen) zu gleichen Teilen Frauen und Männer zu hören.

 

Die Musik von SEED. ist ein Stilmix, wie man diesen so oder so ähnlich sicherlich schon öfters aus London gehört hat. Und doch geht SEED. mit der Hybridisierung und dem Experimentieren einen Schritt weiter. Wenn der Township-Jazz Südafrikas die Grenze zum Dubstep von Heute mühelos überwindet, wenn die zeitliche Differenz zwischen dem Soul-Jazz der 1960er und dem HipHop der Jetztzeit ohne Aufwand nivelliert wird, wenn Afrobeat und Highlife Westafrikas mit (afro-)britischen Jazz so geklont werden, als wäre es das Einfachste auf der Welt, dann feiern die zehn Musiker*innen von SEED. den Moment, in dem ihre Musik tatsächlich entsteht.

Cassie Kinoshi – Alt Saxofon / Jack Banjo Courtney – Trompete / Deji Ijishakin – Tenor Saxofon + Sopran Saxofon  / Joe Bristow – Posaune  / Hanna Mbuya – Tuba  / Shirley Tetteh – Gitarre / ….. tba

 

 

 

 

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