Workshop Amir Bresler am 10.11 

 

Workshop

in der Kulturwerkstatt Auf AEG // Saal

//  Einlass 15:45 Uhr Beginn 16:00 Uhr

Teilnahmegebühr  AK 6,00 €

Als 13-Jähriger begann Amir Bresler, 1989 in Rishion-Letzion in Israel geboren, mit dem Schlagzeugspielen, zwei Jahre später entdeckte er den Jazz für sich. Seitdem erkundet er die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der zeitgenössischen Improvisationsmusik, weiß aber auch um die Leistungen der Altvorderen dieser swingenden Musik aus dem Süden der USA. Seinen Fokus legt er zumeist auf ungerade Metren und eine polyrhythmische Spielauffassung, sein Konzept, das er daraus als Schlagzeuger entwickelt hat, beruht darauf, aller technischen Komplexität zum Trotz sein Spiel schlüssig und geerdet klingen zu lassen. Das wussten unter anderem auch schon der Bassist Avishai Cohen und der Pianist Omer Klein zu schätzen, in deren Bands sich Bresler international einen Namen gemacht hat.

In seinem Workshop wird Bresler Techniken und Konzepte erläutern, mit denen man lernen kann, als Drummer einen dynamischen Sound zu bekommen und verschiedene Ansätze für ungerade Metren zu entwickeln. Das Ziel seines Workshops ist es, den Teilnehmern zu vermitteln, wie sie eine Basis erhalten, auf der ein eigener, persönlicher Sound entsteht. Darüber hinaus will er Wege aufzeigen, wie man beim Spielen auf der Bühne und im Studio Tempo, technische Geschicklichkeit und Entspannung zusammenführt. Zu guter Letzt will Bresler auf die praktische Seite eingehen, um zu demonstrieren, wie man beim Üben gleichermaßen produktiv sein wie Spaß haben kann.

Masterclass Matthew Stevens am 11.11

Workshop

In Kooperation mit BTM Guitars in der Kulturwerkstatt Auf AEG // Labor

// Labor //  Einlass 14:45 Uhr Beginn 15:00 Uhr

Teilnahmegebühr 25,00 € / Begrenzt auf 15 Teilnehmer

Anmeldung über BTM Guitars: info@btm-guitars.de / Tel.: 0911 317741

Sein Rüstzeug hat der 1982 im kanadischen Toronto geborene Gitarrist Matthew Stevens in der Band des jungen Trompeters Christian Scott bekommen. Dort lernte er nicht nur die Tiefgründigkeit der afroamerikanischen Musikkultur kennen, sondern hat auch erfahren, dass Jazz mehr ist als die Summe der spiel- und instrumentaltechnischen Komponenten. Diese Erkenntnis hat sich Stevens für seine eigene Karriere als Bandleader zu eigen gemacht. War sein Debütalbum „Woodwork“ noch ein Erkunden der akustischen Möglichkeiten moderner (Jazz-)Gitarrenmusik, so ist das im Trio aufgenommene „Preverbal“ rein elektrisch: mit seiner nach vielen Seiten offenen Harmonik, einer Rhythmik zwischen konkretem Beat und freiem Pulsieren und einer tonal breit aufgestellten Melodik.

In seinem Workshop erläutert Stevens nun den Impuls für den improvisatorischen Prozess, in dem er im antizipierenden Zusammenspiel mit anderen Musikern nur der eigenen Intuition vertrauend etwa an die Grenzen der Tonalität stößt. Darüber hinaus wird er darstellen, wie man als Instrumentalist mit seinen spieltechnischen Möglichkeiten den Moment ergreift, in dem Musik der natürliche Ausdruck des eigenen Seins ist. Aber Stevens wird auch über die Grundlagen eines jeden Jazzmusikers sprechen: über Instrumentaltechnik im allgemeinen ebenso wie über den vermeintlichen Antagonismus von Improvisation und Komposition sowie die verschiedenen Aspekte und Details der Produktion von Musik im Studio und auf der Bühne.