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keiyaA 

keiyaA ist eine imposante Frau, die auch und gerade als afroamerikanische Künstlerin ihre „Blackness“ für jedermann sichtbar präsentiert. Mal trägt sie ihr Haar offen, dann flicht sie es wieder kunstvoll zu Zöpfen. Ihre Fingernägel sind so lang und spitz wie Stilettos, ihre Ohrringe funkeln oftmals wie Gold in der Sonne, während sie mit der Wahl ihrer Kleider indes eine nonchalante Zurückhaltung an den Tag legt. Selbstsicher nimmt sie ihr Publikum für sich ein, wenn sie auf der Bühne die Augen schließt und mit dem dunklen Timbre ihrer Stimme geschmeidig phrasierend ihre Songs singt. Der Sound ihrer Generation ist Soul und R&B, beides hat seine Wurzeln in der afroamerikanischen Kultur und ist deshalb per se politisch. Davon ist keiyaA jedenfalls überzeugt. 

 

Geboren wurde keiyaA 1992 als Chakeiya Camille Richmond in Chicago. Schon als junges Mädchen sang sie im Chicago Children’s Choir, bevor sie dann aber zum Altsaxofon wechselte. Ihre Vorbilder waren schon damals der stimmgewaltige Gesang einer Chaka Khan und die Jazzmusik eines John Coltrane oder Miles Davis. Ihr Musikstudium brach sie aber ab, als sie merkte, dass ihre Kreativität durch das straffe Curriculum der Hochschule zu sehr eingeengt wurde. 2015 zog sie nach New York, wo sie sich endgültig für eine Solokarriere als Sängerin entschied. In New York hängte sie ihrem Künstlernamen keiya auch ein großes „A“ an; und als keiyaA brachte sie 2020 ihr Debütalbum „Forever, Ya Girl“ auf den Markt – selbst produziert und im Eigenverlag veröffentlicht. Denn eines ist ihr wichtig: auch und gerade als junge Musikerin von vornherein autonom zu sein und autark zu agieren.

 

 

 

 

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