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„It Don’t Mean a Thing …“

Jazz und Design – Eine Ausstellung der Fakultät Design der TH Nürnberg

Jazz war schon immer eng mit seiner Gestaltung verbunden: ob Plattencover oder Plakate, Grafik und Typografie, ob Zeichnung, Foto oder Film, später auch in Form von Performances und Moden, Events und Videos. Jazz hat Haltungen und Attitüden zelebriert: Hotness, Coolness und Hipness. Und eine Reihe großer Design-Persönlichkeiten haben ihn vorangebracht.

Aber: Was ist das eigentlich, dieser „Jazz”? Was könnte junge Designer*innen heute daran interessieren? – Jazz hat eine reiche Geschichte. Aber viele Jüngere werden sich ihm nicht über ihre Erfahrungen oder den eigenen Geschmack nähern können. Und das ist … gut so. Denn so muss man selbst nach Zugängen suchen und wird dabei unweigerlich auf Neues stoßen.

Jazz spielt mit und lebt durch Improvisation. Insofern offeriert er auch eigene Kreativitätstechniken. Hier darf man experimentieren: Regeln umspielen, Grenzen überschreiten oder einfach mal der Musik folgen. Schließlich lässt sich, setzt man sich mit Jazz auseinander, auch noch erleben, was Inspiration und Intuition mit Wissen und Verstehen zu tun haben.

Die Fakultät Design der TH Nürnberg hat eine eigene Tradition, was Jazz angeht. Sie forscht und lehrt in diesem Bereich. So hat sie in den vergangenen Jahren Festivals und Projekte mit Plakaten unterstützt, sich mit einer Ausstellung am Jubiläum der renommierten Jazzabteilung der Musikhochschule Dresden beteiligt. UND: Den Namen für das einzige internationale Jazzfestival in Nürnberg, für NUEJAZZ entwickelt. Außerdem steht ein Absolvent für dessen Corporate Identity.

Die neue Ausgabe von NUEJAZZ zeigt nun die Ergebnisse eines Workshops mit Studierenden, betreut von den Professoren Peter Krüll (Grafik Design) und Dr. Max Ackermann (Verbale Kommunikation). – Am Anfang standen sogenannte Six Word Storys. Der Legende nach geht diese Form auf Ernest Hemingway zurück („For Sale: Baby Shoes, Never Worn.“). Das heißt: Mit nur sechs Wörtern lassen sich komplexe Geschichten erzählen. Hier nun ein paar über den Jazz! – Die Storys waren Grundlage verschiedener Gestaltungen. Und als durchgängiges Format wählte man: das klassische Album-Cover.

 

Ticket → FOYER: Kostenfrei mit Anmeldung (Anmeldebeginn am 10.09.)

 

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