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  1. © Elizabeth Leitzell

    Lakecia Benjamin

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    Kulturwerkstatt Auf AEG
    26.10.2023 / 19:30
  2. Kii Arens

    MonoNeon

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    Kulturwerkstatt Auf AEG
    25.10.2023 / 21:00
  3. © Raymond Alva

    Cory Henry

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    Z-Bau
    27.10.2023 / 22:15
  4. Kid be Kid

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    Kulturwerkstatt Auf AEG
    25.10.2023 / 19:30
  5. Make a Move

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    Z-Bau
    27.10.2023 / 21:00
  6. © Blue Note

    Gerald Clayton Trio

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    Kulturwerkstatt Auf AEG
    26.10.2023 / 21:00
  7. BootyCarrell_credits_dennisposer

    Booty Carrell & Baugé DJ WARMUP

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    Blok
    20.10.2023 / 21:00
  8. NUECOMER Jazz Award PREISTRÄGER*INNENKONZERT

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    Kulturwerkstatt Auf AEG
    24.10.2023 / 20:00
  9. Shuteen Erdenebaatar Quartett

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    Kulturwerkstatt auf AEG
    26.10.2023 / 21:00
  10. Moritz Dietrich

    Vernissage: »Jazz & Design« AUSSTELLUNG

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    Kulturwerkstatt auf AEG
    24.10.2023 / 19:00
  11. Ferge X Fisherman & Nujakasha

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    Z-Bau
    27.10.2023 / 19:30
  12. Peter Kemper: »The Sound of Rebellion« LESUNG & PODIUMSGESPRÄCH

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    Kulturwerkstatt auf AEG
    25.10.2023 / 20:30
  13. Jam-Session mit dem Natasha Zaichenko Trio JAM-SESSION

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    Kulturwerkstatt auf AEG
    25.10.2023 / 22:30
  14. The Lost Boys

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    Kulturwerkstatt auf AEG
    26.10.2023 / 22:45
  15. »BTM Guitar Lounge« LOUNGE

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    Kuturwerkstatt Auf AEG
    25.10.2023 / 18:00
  16. NUEJAZZ for Kids »Das Jazz-Quizz«

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    Kulturwerkstatt Auf AEG
    29.10.2023 / 16:00
  17. Kassa Overall AFTERBURNER

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    E-Werk
    02.11.2023 / 20:00
  18. VINYL LOUNGE

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    Kuturwerkstatt Auf AEG
    25.10.2023 / 18:30
  19. Clarissa Forster Quintett

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    Kulturwerkstatt auf AEG
    26.10.2023 / 19:30
  1. Lakecia Benjamin

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    Ihr Europa-Livedebüt gab die New Yorker Altsaxophonistin Lakecia Benjamin vor zehn Jahren auf dem moers festival. Damals berief sie sich auf den Funk und Soul der 1970er-Jahre, als Bands wie Sly & The Family Stone oder Sänger wie Marvin Gaye, Stevie Wonder und James Brown große Erfolge feierten. Doch ihre Perspektive auf dieses Jahrzehnt war die einer jungen Afroamerikanerin, die diese Gattungen mit Jazz ebenso selbstverständlich mischte wie mit der Popmusik ihrer Generation. Dass sich die Altsaxophonistin in der afroamerikanischen Jazztradition doch verwurzelt sieht, hat sie dann mit »Persuance: The Coltranes« gezeigt, mit dem sie gleichermaßen ehrfürchtig wie aufrüttelnd Alice und John Coltrane ein ganz eigenes, musikalisches Denkmal gesetzt hat. Und auch hier ist sie wieder eine zeitgemäße Künstlerin, die sich in der Historie zu verorten weiß, aber ihre individuelle Perspektive auf dieses legendäre Musikerpaar beibehält.

    »Phoenix« ist vielleicht das politischste Statement der heute 41-Jährigen. Benjamin reichert die Stücke ihres aktuellen Albums durch Frauenstimmen aus verschiedenen Generationen an – wie zum Beispiel durch die kommunistische Aktivistin und Frauenrechtlerin Angela Davis, die Synthesizer-Spielerin Georgia Anne Muldrow oder die Vocal-Jazz-Diva Dianne Reeves. Zugleich besitzen ihr Ton und Spiel auf dem Altsaxophon eine intellektuelle Dringlichkeit und emotionale Dichte, die man heutzutage nicht oft zu hören bekommt. Mit ihrer Jazzmusik will Benjamin all das zum Ausdruck und zur Sprache bringen, was für sie gesagt werden muss. Dabei liefert ihr die Interaktion mit den Musikern ihrer Band den Referenzraum, der ihr einen kreativen Diskurs ermöglicht. Der Name des mythischen Vogels, der am Lebensende verglüht, um aus der eigenen Asche wieder aufzuerstehen, ist dann gleich zweifach von Bedeutung: zum einen im übertragenen Sinn, um das Unmögliche stets auf’s Neue möglich zu machen; zum anderen konkret, weil sich Benjamin wie Phönix fühlte, als sie einen schweren Autounfall überlebt hatte.

    Donnerstag / 26. Oktober
    19:30
    Kulturwerkstatt Auf AEG→ Großer Saal
    Information / Kulturwerkstatt Auf AEG
    BESTUHLT TICKETS

    © Elizabeth Leitzell

    Lakecia Benjamin - Alto Saxophone / Zaccai Curtis - Piano / Ivan Taylor - Bass
    / EJ Strickland - Drums

  2. MonoNeon

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    Mit bürgerlichem Namen heißt MonoNeon Dwayne Thomas Jr., 1990 in Memphis geboren und aufgewachsen. Als Vierjähriger schnappte er sich das Instrument seines E-Bass-spielenden Vaters und probierte darauf herum. Schon als Teenager machte er sich in seiner Heimatstadt einen Namen als ausgefuchster E-Bassist. Während dieser Zeit entwickelte MonoNeon auch eine eigene Handhabung seines Instrumentes. Denn er ist tatsächlich Rechtshänder, der einen Rechtshänder-Bass aber mit der linken Hand zupft und spielt, jedoch die ursprüngliche Reihenfolge der Saiten beibehält: unten ist die tiefe E- und oben die hohe G-Saite aufgezogen. Das macht es ihm überhaupt erst möglich, neue Spieltechniken zu erarbeiten, mit denen er seinen Bass nicht nur einmalig klingen lässt, sondern seine Riffs auch eigenwillig zum Grooven bringt.

    Eine formale Ausbildung hatte MonoNeon nur für wenige Wochen, als er am Berklee College Of Music in Boston studierte. Dort lernte er aber den Gitarristen David Fizczinsky kennen, in dessen Band er dann in Los Angeles mit einer mikrotonalen Improvisationsmusik experimentierte und sich mit der Minimal Music eines John Cage auseinandersetzte. Seinen Ritterschlag erhielt er durch Prince, der ihn wenige Wochen vor seinem Tod 2016 noch in seine Band holte. Im Zentrum seiner eigenen Musik stehen Blues, Soul und Funk, die afroamerikanischen Gattungen seiner Geburtsstadt also. Doch MonoNeon ist mehr als nur Musiker. Er ist ein Gesamtkunstwerk, der mit seiner knallbunten Kleidung und seinem extravaganten Bühnen-Outfit auf den Surrealismus eines Salvador Dalis und die Absurdität des Dadaismus verweist und sich von avantgardistischer bildender Kunst ebenso inspirieren lässt wie von groteskem Theater. Dies im Zusammenhang mit seinen so eigenwillig gesetzten Sounds und Grooves unterstreicht noch das Performative in seiner Musik.

    Mittwoch / 25. Oktober
    21:00
    Kulturwerkstatt Auf AEG→ Großer Saal
    Information / Kulturwerkstatt Auf AEG
    UNBESTUHLT TICKETS

    Kii Arens

    MonoNeon - Bass, Gesang / Peter Knudsen - Gitarre / Xavier Lynn - Gitarre / Charlie Brown - Keys / Devine Way - Schlagzeug

  3. Cory Henry

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    Schon als Fünfjähriger wurde Cory Henry, 1987 in Brooklyn/New York geboren, ein »Wunderkind« genannt und in seiner Kirchengemeinde mit »Master Henry« angesprochen, weil er damals schon herausragend gut Klavier und Orgel spielen und bei den Gottesdiensten jedes Kirchenlied auswendig begleiten konnte. Klar, dass jemand mit diesem Talent wie Henry Profi-Musiker werden muss. Mit 19 tourte er bereits in den USA mit Gospel-Größen wie Yolanda Adams, Stanley Brown oder Israel Houghton, war aber zugleich auch mit R&B- und HipHop-Acts wie P. Diddy, Boyz II Men oder The Roots auf den Bühnen der Clubs zu erleben. Seine echten Lehrjahre verbrachte er jedoch zwischen 2012 und 2018 auf dem Piano- und Orgel-Schemel von Snarky Puppy. Mit dieser Jazz- und Funk-»Supergroup« um den Bassisten Michael League nahm er unter anderem das Album »Sylva« auf, das 2015 mit einem »Grammy« ausgezeichnet wurde.

    Im Vergleich relativ spät startete er seine Solo-Kariere. 2018, also mit Anfang 30, erschien das Debütalbum »Art Of Love« von Henry und seinen Funk Apostles. Der Name seiner Band ist ganz bewusst gewählt, weil sich Henry damit auf die Gospel-Songs seiner Kindheit und Jugend beruft, diese aber durch Jazz und Funk, Soul, R&B und HipHop gleichsam säkularisiert. Im Mittelpunkt der hybriden Musik der Funk Apostles steht Cory Henrys groovend gespielte Hammond-Orgel ebenso wie seine Stimme, mit der er die Konzerte emotional regelrecht auf die Spitze treibt. Aber aller Erfolge zum Trotz ist die eigentliche Leistung von Henry und seinen Funk Apostles auch darin zu sehen, dass sie in schwierigen Zeiten der zurückliegenden Jahre, als zum Beispiel die Corona-Pandemie wütete, den Zusammenhalt der Menschen untereinander gefördert und zur gegenseitigen Hilfe und Unterstützung aufgerufen haben. Auch heute noch verbindet sich bei Cory Henry seine Vita als Musiker mit seiner Biografie, die eng mit der afroamerikanischen Kirche verbunden ist.

    Freitag / 27. Oktober
    22:15
    Z-Bau→ Saal
    Information / Z-Bau
    UNBESTUHLT TICKETS

    © Raymond Alva

  4. Kid be Kid

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    Wer den Videoclip zum Song »A Room To Dance« sieht, in dem Kid Be Kid in einem Steinbruch sitzt und ihre Gliedmaßen zum Impuls werden lässt für Bewegungen, der fühlt sich an Choreografien von William Forsythe erinnert. Dieser amerikanische Choreograf brachte seine Tänzerinnen und Tänzer dazu, gleichsam ihren Geist auszuschalten und die Intuition die Kontrolle übernehmen zu lassen, damit diese ihre Körper in die unmöglichsten Verrenkungen bringen konnten. Die Leichtigkeit der Bewegungen setzte erst dann ein, wenn die Trance die Oberhand über die Physis übernommen hatte. So wie in diesem Videoclip mit Kid Be Kid auch, wo am Schluss etwas in den Himmel schwebt, das lebendig zu sein scheint, aber doch irgendwie nicht lebendig sein kann. Verstärkt wird der tranceartige Eindruck aber erst durch die Musik, die Kid Be Kid komponiert, produziert und allein aufgenommen hat.

    Mit bürgerlichem Namen heißt Kid Be Kid Sanni Loetzsch. Studiert hat sie Jazzgesang in Dresden, danach zog sie wieder zurück in ihre Geburtsstadt Berlin, wo sie bald begann, parallel Klavier zu spielen, zu singen und zu beatboxen. Aus der Kombination dieser drei Techniken entwickelte sie ihren einmaligen Kreativkosmos, in dem der improvisatorische Moment des Jazz zwar weiterhin von Bedeutung ist, aber vor allem die Emotionalität des Soul die Hauptrolle spielt. Das will sie auch mit ihrem Alias-Namen Kid Be Kid sagen: das Ungekünstelte von Kindern, ihr direkter Zugang zu dem, was uns als Menschen beschäftigt, ist es, was Kid Be Kid mit ihrer Bühnenperformance stets zum Ausdruck bringen will. Dass es für jeden im Publikum eine Schau ist, wie filigran und nonchalant sie das Klavier mit ihrem Gesang und den Grooves ihrer Stimme mischt, kommt dann noch hinzu. Und Kid Be Kid ist eine politische Aktivistin, die mit anderen Künstler*innen »Festival Boost Now« als real-utopische Initiative gestartet hat, um mit 52 einwöchigen, interdisziplinären Festivals zu demonstrieren, wie antirassistisch und queerfeministisch die Szene aktueller Musik ist.

    Mittwoch / 25. Oktober
    19:30
    Kulturwerkstatt Auf AEG→ Großer Saal
    Information / Kulturwerkstatt Auf AEG
    UNBESTUHLT TICKETS
  5. Make a Move

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    Im Herbst 2021 saß Auf AEG der Schlagzeuger Jürgen Meyer backstage. Gerade hatte er mit dem Berliner Trio Bobby Rausch dort ein rauschhaft-energetisches NUEJAZZ-Konzert gespielt. Er freute sich darüber, dass inmitten der Corona-Pandemie ein Festival wie dieses mit einem Konzert wie dem von Bobby Rausch all der Restriktionen zum Trotz möglich war. Dass Künstler*innen aus der ganzen Welt an einem Ort wie diesem Kulturzentrum in Nürnberg zusammenkommen konnten, um die Errungenschaften von Kultur in all ihrer Vielfalt und Farbigkeit zu feiern. Das wäre vielleicht nichts anderes als eine schöne Episode in schwierigen Zeiten gewesen. Doch für Meyer ist es Programm, weil er schon früh die Corona-Krise mit ihren Lockdowns als Herausforderung begriffen hat, um mit seinem Beat-Brass-Funk-Kollektiv Make A Move Video-Clips mit Gästen wie Alligatoah oder Wallis Bird zu produzieren und auf Youtube hochzuladen.

    Stilistisch lässt sich diese sechsköpfige Band aus Berlin-Kreuzberg nur schwer fassen. HipHop ist in dieser ästhetischen Mixtur sicherlich zu finden, aber genauso gibt es mehr als nur Schlieren mit Funk und Soul zu hören. Zudem spielen Jazz und Rock eine prominente Rolle. Doch ist es auch eine Camouflage, die diese Band gerne aufführt. Die Hornsection mit Posaune und zweimal Tenorsaxophon verwandelt sich in einen Background-Chor, während Meyer nicht nur trommelt, sondern auch den rappenden MC gibt. In der Regel sind es deutsche Lyrics, die sich durch einen lakonischen Humor auszeichnen, keineswegs anbiedernd sind und dem gleichermaßen erdenschweren wie vorwärtspreschenden Groove amerikanischer Prägung eine eigenwillige Authentizität verleihen. Apropos authentisch: »Bei Make A Move wird getanzt und gesungen, gesprungen und geschwitzt«, sagen die sechs Musiker selbst über ihre Band. »Der Vibe ist positiv, das Tempo hoch und der Sound fließt vom Ohr straight in die Beine.«

    Freitag / 27. Oktober
    21:00
    Z-Bau→ Saal
    Information / Z-Bau
    UNBESTUHLT TICKETS

    Alex Will – Bass / Jo – Drums / Christoph Margraf – Guitar / Matthieu Pérot – Trombone / Steffen Heidemann – Tenor Sax / Niko Zeidler – Tenor Sax

  6. Gerald Clayton Trio

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    Gerald Claytons Vater John ist hierzulande recht bekannt. Schon oft wurde der afroamerikanische Bassist, Komponist und Arrangeur zur WDR Big Band eingeladen, wenn es für dieses renommierte Rundfunk-Jazzorchester darum ging, so authentisch zu swingen wie die Altvorderen im Jazz aus den USA. Geboren wurde John Claytons Sohn Gerald 1984 im holländischen Utrecht, als der Vater als Bassist beim Amsterdams Philharmonisch Orkest angestellt war. Aufgewachsen ist Clayton jedoch an der amerikanischen Westküste in der Nähe von Los Angeles. Als Kind begann er, Klassisches Klavier zu lernen, später stieg er auf Jazz-Piano um. Das studierte er sowohl an der USC Thornton School Of Music in Los Angeles bei Billy Childs als auch an der renommierten Manhattan School Of Music in New York bei Kenny Barron.

    Schon in dieser Zeit war er Pianist in den verschiedenen Gruppen seines Vaters – wie beispielsweise dem Clayton/Hamilton Orchestra oder der Familienband The Clayton Brothers. Seit 2013 arbeitet er regelmäßig mit dem Saxophonisten Charles Lloyd und spielte lange mit dem 2018 gestorbenen Trompeter Roy Hargrove zusammen. Als Pianist hat er eine eigene harmonische Handschrift entwickelt, um trittsicher durch das Grenzgebiet von Jazztradition und -moderne wandern zu können. »All seine Stücke haben einen lyrischen und ätherischen Ansatz und sind schwer greifbar, geschmeidig, leichtfüßig, Zen-artig, sehr artikuliert und so faszinierend, dass sie einen in ihren Bann ziehen und die Seele umfangen«, schreibt die Jazz-Kritik über den Pianisten. Mittlerweile veröffentlicht Clayton seine Alben bei Blue Note Records. Zuletzt erschien dort »Bells And Sands«, auf dem er sich unter anderem mit dem Werk des katalanischen Komponisten Federico Mompou auseinandersetzt.

    Donnerstag / 26. Oktober
    21:00
    Kulturwerkstatt Auf AEG→ Großer Saal
    Information / Kulturwerkstatt Auf AEG
    BESTUHLT TICKETS

    © Blue Note

    Gerald Clayton - Piano, Fender Rhodes / Joe Sanders - Bass  / Jeff Ballard - Schlagzeug  

  7. Booty Carrell & Baugé

    DJ WARMUP
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    Der selbsternannte Vinylarchäologe und Türkoholiker Booty Carrell bringt weltweit »Minority Pop« auf die Tanzflächen. Tourneen und Auftritte führen ihn nach Thailand, Pakistan, in die Türkei und quer durch Europa. Er dreht Platten und Soundtracks aus der Türkei, dem Iran, Libanon, Israel, Syrien, Indien, Pakistan, aber auch Frankreich und Süddeutschland. Alle höchst tanzbar!

    Der Local Support kommt vom NUEJAZZ-DJ und musikalischen Globetrotter Baugé (NUEJAZZ / BeatNightOut). Alles außer gewöhnlich: Der Vinylgourmet hat eine Leidenschaft für fast jedes Genre. Er liebt die Deep Cuts, das Außergewöhnliche und das Unerwartete aus aller Welt. Als Support von Bands wie Altin Gün, Derya Yildirim & Grup Simsek bringt er neben eigenen Veranstaltungsreihen und Konzerten auch als DJ Musik auf die Tanzfläche. Be prepared.

    Freitag / 20. Oktober
    21:00
    UNBESTUHLT

    BootyCarrell_credits_dennisposer

    Booty Carrell - Turntables / Baugé - Turntables

  8. NUECOMER Jazz Award

    PREISTRÄGER*INNENKONZERT
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    Mit dieser NUEJAZZ-Ausgabe wird der talentierte Nachwuchs noch mehr ins Festival integriert – mit dem frisch auf den Weg gebrachten »NUECOMER Jazz Award«. Dieser gemeinsam mit der Hochschule für Musik Nürnberg initiierte Wettbewerb löst nicht nur den bisherigen »Bruno Rother Wettbewerb« ab, sondern bietet auch beste Voraussetzungen, um talentierten Musiker*innen in die Karrierespur zu helfen – zum einen mit gut dotierten Stipendien, zum anderen durch die im NUEJAZZ-Programm platzierten Preiskonzerte. Ein Auftritt in diesem Umfeld garantiert »unseren« Newcomern wertvolle Live-Erfahrungen und ein beträchtliches Medien-Echo ebenso wie viele neue Kontakte zu Musiker*innen, Veranstalter*innen und Journalist*innen.

    Wie schon beim »Bruno Rother Wettbewerb« steht auch beim »NUECOMER Jazz Award« die Finalrunde unter einem Motto. Für die Premiere dieses neuen Wettbewerbs haben wir einen ganz besonderen Musiker als Thema gewählt: den amerikanischen Gitarristen, Komponisten und Bandleader Frank Zappa, 1940 in Baltimore geboren und 1993 in Los Angeles gestorben. Zeitlebens galt Zappa gleichermaßen als »Enfant terrible« wie als Ikone der Rockmusik. Doch ihn darauf zu reduzieren, würde dem Phänomen Frank Zappa nicht gerecht werden. In der Regel ignorierte er Genregrenzen und kreuzte in seinen Songs collagen- und zitatenhaft Rock und Pop mit zeitgenössischem Jazz und Neuer Musik à la Pierre Boulez und Edgar Varèse. Seine Stücke waren rhythmisch vertrackt und ließen sich metrisch nicht festlegen. Oftmals eine Monsteraufgabe für die Musiker*innen seiner verschiedenen Bands – und nun auch für die Teilnehmer*innen des ersten »NUECOMER Jazz Award«.

    Dienstag / 24. Oktober
    20:00
    Kulturwerkstatt Auf AEG→ Großer Saal
    Information / Kulturwerkstatt Auf AEG
    EINTRITT FREI – ANMELDUNG ERFORDERLICH ANMELDUNG
  9. Shuteen Erdenebaatar Quartett

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    Die Eltern von Shuteen Erdenebaatar, 1998 in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar geboren, sind in ihrer Heimat bekannte Künstler*innen: Ihr Vater wurde kürzlich erst als Regisseur zum »Emeritus der Kunst« ernannt, ihre Mutter ist in der Mongolei eine geachtete Fernsehregisseurin und Journalistin. Erdenebaatar selbst begann als Sechsjährige mit dem Pianospielen, später studierte sie Klassisches Klavier und Komposition am staatlichen Konservatorium ihrer Heimatstadt Ulaanbaatar. Über das Goethe-Institut meldete sie sich für einen Jazz-Workshop an, den der deutsche Bassist Martin Zenker gab. Was sie dort lernte und spielte, wurde zum Schlüsselmoment für die junge Pianistin: Jazz und improvisierte Musik sollten fortan im Mittelpunkt ihrer kreativen Arbeit auf ihrem Instrument stehen. Mit einem Stipendium ging Erdenebaatar als 20-Jährige nach München, wo sie sich am Jazz-Institut der Hochschule für Musik und Tanz einschrieb und unter anderem von Tizian Jost und Christian Elsässer unterrichtet wurde.

    Ihren klassischen Hintergrund hört man der jungen Pianistin weiterhin an: Ihr Anschlag ist delikat, ihr Timing prägnant, ihre harmonische und melodische Auffassung präzise. Für Erdenebaatar ist Jazz aber vor allem ein Musikmachen in der Gemeinschaft. Erst im Zusammenspiel mit anderen entsteht aus dem Moment heraus ein gemeinsamer Klang, wie er so noch nicht zu hören gewesen ist. Und diese Kombination aus unverwechselbarem persönlichem Stil und intuitivem Zusammenspiel ist mittlerweile zum Markenzeichen der jungen Pianistin geworden. Mit Erfolg: In den vergangenen zwei Jahren ist sie unter anderem mit dem »Kurt Maas Jazz Award« ausgezeichnet worden, mit dem »BMW Young Jazz Award« und dem Musikstipendium der Stadt München. Und mit »Rising Sun« hat Erdenebaartar kürzlich ein Quartett-Album veröffentlicht, das sie als eloquent phrasierende Pianistin, zeitgenössische Komponistin und souveräne Bandleaderin zeigt, die auf dem Sprung ist zu einer internationale Karriere.

    Donnerstag / 26. Oktober
    21:00
    Kulturwerkstatt auf AEG→ Labor
    Information / Kulturwerkstatt auf AEG
    UNBESTUHLT

    Shuteen Erdenebaatar - Piano / Jan Prax - Saxophon, Flöte / Nils Kugelmann - Bass / Valentin Renner - Schlagzeug

  10. Vernissage: »Jazz & Design«

    AUSSTELLUNG
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    Eine Ausstellung der Fakultät Design der TH Nürnberg:

    Was könnte man nicht alles ausstellen, wenn es um Jazz und Design geht. Erste Handzettel aus New Orleans? Frühe Bandnamen auf Bass Drums? Legendäre Alben-Cover von Blue Note, ECM oder ACT? Jazzfotografien? Plakate? Bühnengestaltung? Mode und Kostüme? Neuerdings auch Anime, Filme und Fernsehserien, Computergames und Musikvideos, die von Jazz handeln, Jazz nutzen oder dafür werben. Denn Jazz und Gestaltung gehören zusammen. Was sich an den gemeinsamen Höhenflügen genauso zeigt, wie in den Momenten, in denen das Design zum Nachteil aller vernachlässigt wurde. Bei denen Gestaltung nur eine nachgeordnete oder gar keine Rolle spielt.

    Diese Ausstellung bewegt sich auf einer anderen Ebene: An Postern und Plakaten zeigen sich Stimmungen und Geschichten rund um den Jazz. Hier reagieren Design-Studierende auf seine Historie und aktuelle Praxis, auf Muster, Klischees und wiederkehrende Themen, aber ebenso auf berühmte Vorläufer in Sachen Kunst und Gestaltung. Also: Was wissen wir über Saxophone? Erkennen wir, wie glücklich uns diese Musik macht, am bloßen Bild eines Drummers? Wie aktuell ist der Rassismus, dem Charles Mingus mit »Fables of Faubus« einen Song widmete? Und hören wir immer noch den Klang eines einst verfemten Genres? Was gilt nun: »Freedom, Movement, Moment, Future«? Oder »Der Jazz ist dem Jazz ein Wolf«? Die Jubiläumsausgabe von NUEJAZZ zeigt diese und viele andere Ergebnisse eines Workshops mit Studierenden aus dem Sommer 2023, betreut von den Professoren Peter Krüll, Grafikdesign, und Dr. Max Ackermann, Verbale Kommunikation/Language in Media and Design. Wir sehen Drucke und kleine Geschichten, Illustrationen, Fotos und Grafiken, Experimente mit Formen und Schrift, Analoges und Digitales.

    Denn die Fakultät Design der TH Nürnberg hat schon eine eigene Tradition, was Jazz angeht. Seit Jahren forscht und lehrt sie in diesem Bereich. So hat sie in den vergangenen Jahren Konzertreihen und Projekte mit Plakaten unterstützt, sich mit einer Ausstellung am Jubiläum der renommierten Jazzabteilung der Musikhochschule Dresden beteiligt, sowie für den European Jazz Workshop gestaltet. Ein Absolvent gewann mit der Biographie eines Jazzmusikers, der zum Pop-Star wurde (»Who's the Scatman?«), den renommierten Max-und-Moritz-Preis für das »beste deutschsprachige Comic-Debüt« und den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Nicht zuletzt wurde just an dieser Fakultät der Name für das einzige internationale Jazzfestival Nürnbergs, für NUEJAZZ entwickelt. Ein Ehemaliger steht für den visuellen Auftritt und die Corporate Identity, andere dokumentieren Konzerte, Menschen und Musik.

    Dienstag / 24. Oktober
    19:00
    Kulturwerkstatt auf AEG→ Foyer
    Information / Kulturwerkstatt auf AEG

    Moritz Dietrich

  11. Ferge X Fisherman & Nujakasha

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    2009 haben sich Luka Fehrmann und Kolja Pribbernow kennengelernt. Beide waren damals noch Teenager, doch wussten sie schon ziemlich genau, was sie zusammen unternehmen wollten: HipHop wollten sie produzieren, mit Raps auf Englisch und Beats und Sounds auf internationalem Niveau. Der eine, Fehrmann, nennt sich bald schon Ferge und wird DJ und Produzent; der andere, Pribbernow, reimt als Fritz Fisherman im kreativen Flow die Raps über den Sound. Es folgen Kooperationen mit Gleichgesinnten, erst noch in ihrer Heimatstadt Nürnberg, später dann auch darüber hinaus. Irgendwann war es dann so weit, dass ihre kreative Energie alleine nicht mehr nur für HipHop ausreichte; mehr musste es sein, ein richtiges Liveprojekt sollte aus ihrem Duo werden: Die beiden Freunde gingen als Ferge X Fisherman mit einer Live-Band namens Nujakasha an den Start.

    2020 erschien das Debüt von Ferge X Fisherman, »Blinded By The Neon«. Und schon da zeigte sich, wie homogen HipHop mit Jazz jedweder Spielart zusammenging. Die Tracks erinnerten an Groove-Monster à la The Roots zum Beispiel, sie hatten diese elaborierte Beatmaker-Ästhetik, wie sie im HopHop von Heute so angesagt ist. Gleichzeitig gab es dieses gleichermaßen spezifische wie uneindeutige Swing-Feeling, das den rhythmischen Flow im Jazz seit jeher ausmacht. Mit dem Nachfolger 2022, »Duality«, setzt man den eingeschlagenen Weg konsequent fort und öffnet sich noch mehr in Richtung Soul und R&B. Und man wird internationaler, was die Art der Produktion betrifft: Acts aus aller Welt sind als Gäste eingeladen – wie beispielsweise der Rapper Black Milk aus Detroit oder der in Berlin lebende neuseeländische Soulsänger Noah Slee. Geblieben ist indes die introspektive Poesie der Raps von Fritz Fisherman, die so passgenau auf die fast schon lyrischen Sounds von Ferge treffen.

    Freitag / 27. Oktober
    19:30
    Z-Bau→ Galerie
    Information / Z-Bau
    UNBESTUHLT

    Luka Fehrmann - DJ & Producer / Kolja Pribbernow - Rap / Julian Blumenthaler - Keys, Geige / Josua Höhn - Gitarre / Philipp Volkholz - Bass / Vincent Crusius - Schlagzeug

  12. Peter Kemper: »The Sound of Rebellion«

    LESUNG & PODIUMSGESPRÄCH
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    Multimediale Lesung und anschließendes Podiumsgespräch mit Oliver Hochkeppel (SZ) und Anusiya Albert (we integrate e.V.)

    »Ich fühle mich als Inbegriff von Black Lives Matter«, erklärt der Saxophonist Kamasi Washington. Immer wieder ist vom »Jazz als Befreiungsmusik« die Rede. Doch wie politisch ist der Jazz wirklich? Peter Kemper geht in seinem grundlegenden Werk »The Sound of Rebellion“ (Reclam) davon aus, dass Jazz seit seinen Anfängen in die Auseinandersetzungen um Rassismus und soziale Ausgrenzung involviert ist. Berühmte Plattenaufnahmen von Duke Ellingtons Suite »Black, Brown And Beige« bis zum »Coin Coin«-Projekt von Matana Roberts nähren bis heute die Hoffnung, man könne allein durch die Kraft der Improvisation und bestimmte Sound-Strategien gesellschaftliche Veränderung bewirken. Selbst wenn große Musiker*innen sich nicht explizit politisch artikulieren, steckt in ihrer Arbeit – wie der Autor an zahlreichen Beispielen zeigthäufig ein subversiver Kern. 

    Erstmals zeichnet Kemper die Emanzipationsgeschichte der Afroamerikanerinnen  und Afroamerikaner in den letzten 100 Jahren anhand der Jazzgeschichte nach – mit den wichtigsten stilistischen Wegmarken, prägenden Persönlichkeiten und den wirksamsten Strategien ihrer Rebellion. So kann beispielsweise Washington aus der HipHop-Hood in Los Angeles seine »Harmony of Difference« in eine Soundpolitik der Anerkennung verwandeln. In seiner Lesung mit Musikbeispielen und anschließendem Podiumsgespräch wird Kemper die Grundgedanken seines Buches vorstellen und erläutern

    Mittwoch / 25. Oktober
    20:30
    Kulturwerkstatt auf AEG→ Labor
    Information / Kulturwerkstatt auf AEG
    BESTUHLT
  13. Jam-Session mit dem Natasha Zaichenko Trio

    JAM-SESSION
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    Jam-Sessions waren für die Entstehung des afroamerikanischen Jazz von großer Bedeutung. Musikerinnen und Musiker kamen nach ihrer eigentlichen Arbeit in den Tanzorchestern nach Mitternacht (»After hours«) in einer Bar oder einem Club in ihrer Heimatstadt zusammen, um vor Publikum miteinander zu spielen und Neues auszuprobieren. Diese zwanglosen Treffen sorgten für Gemeinschaft, der Zusammenhalt untereinander wurde gestärkt, Jam-Sessions waren das wichtige Szene-Backing. So entstand beispielsweise auch der Bebop in den 1940er-Jahren, als sich ein Kreis schwarzer Musiker (unter anderem Dizzy Gillespie, Charlie Parker oder Kenny Clarke) um den Pianisten Thelonoius Monk im Minton’s Playhouse im New Yorker Stadtteil Harlem traf, wo man oftmals im rasenden Tempo zumeist reharmonisierte Stücke aus dem »Great American Songbook« improvisierte. 

    Bis heute sind Sessions auch so etwas wie eine inoffizielle Ausbildungsstätte für junge Musiker*innen, die von den älteren im gemeinsamen Spiel lernen können. Im Rahmen von NUEJAZZ präsentieren wir natürlich auch eine Late-Night-Session – und zwar in der Weinerei. Session-Opener ist das Natasha Zaichenko Trio, das mit herausragenden Musikern der Nürnberger Jazzszene besetzt ist. Dieses Trio wird mit einem kurzen Konzert die Session im Labor eröffnen.

    Mittwoch / 25. Oktober
    22:30
    Kulturwerkstatt auf AEG→ Labor
    Information / Kulturwerkstatt auf AEG
    UNBESTUHLT

    Natasha Zaichenko - Bass / Lion Wegmann - Piano / Jonas Sorgenfrei - Schlagzeug

  14. The Lost Boys

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    The Lost Boys haben sich 2022 als Quartett gegründet. Von Anfang an haben es sich die vier befreundeten Musiker zur Aufgabe gemacht, verschiedene Parameter aus Modern Jazz, Electro und Neo-Soul kreativ und homogen zu verarbeiten und miteinander zu verschmelzen. Der Wunsch, eine eigene, energetische und elektro-akustische Musik mit breiter Dynamik und modern-organischer Klangästhetik zu erschaffen, hat großen Einfluss auf den Prozess, wie die Stücke entstehen. Die Kompositionen stammen von allen Bandmitgliedern und führen über die verschiedenen musikalischen Wurzeln hinein in einen spannenden Stil-Mix mit offener Form. Die Improvisation und der intuitive Dialog zwischen den Musikern stehen dabei permanent im Zentrum des Geschehens.

    Donnerstag / 26. Oktober
    22:45
    Kulturwerkstatt auf AEG→ Labor
    Information / Kulturwerkstatt auf AEG

    Markus Harm - Altsaxofon / Andreas Feith - Keyboard / Marco Kühnl - Bass / Christoph Huber - Schlagzeug

  15. »BTM Guitar Lounge«

    LOUNGE
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    Auch in diesem Jahr präsentiert das Team von BTM Guitars während des Festivals wieder seine »Guitar Lounge«. Es gibt eine kleine, feine Ausstellung besonderer Instrumente und zwei kurze Konzerte mit den Gitarrenvirtuosen Max Grund und Jeremy Morton, die von den Gitarrenherstellern D’Angelico und Ibanez präsentiert werden. Darüber hinaus bieten die Gitarrenprofis für alle Interessierten einen spannenden Setup-Workshop für Bassist*innen und Gitarrist*innen an.

    Programm in der »Guitar Lounge«
    Mittwoch
    17:30 Uhr bis 19:00 Uhr / Gitarren Setup-Workshop
    Das Team von BTM zeigt, wie man seine Gitarre für das nächste Konzert oder den Studioaufenthalt fit bekommt und arbeitet mit den Teilnehmer*innen an der perfekten Bespielbarkeit, Intonation und Saitenlage der Instrumente. 

    Donnerstag
    18:45 Uhr bis 19:15 Uhr / D'Angelico Showcase mit Max Grund 
    Der junge Gitarrist aus Mannheim gehört zu den gefragtesten Instrumentalisten der Branche und überzeugt durch seinen Facettenreichtum und seine musikalischen Skills. Er spielt nicht nur in den Top-Event-Bands Deutschlands, sondern auch für zahlreiche namhafte Original-Acts. Seit 2022 tourt Max zudem mit HipHop-Star Apache 207 durch die großen Stadien in Deutschland und darüber hinaus.

    20:30 Uhr bis 21:00 Uhr / Ibanez Showcase mit Jeremy Morton
    Der amerikanische Gitarrist und Songschreiber Jeremy Morton ist im Herzen von Montana aufgewachsen. Beeinflusst von Singer-Songwritern wie Van Morrison, Jackson Browne, Johnny Cash und vielen mehr beeindruckt er mit gefühlvollem Gesang und sanftem Gitarrenspiel.

    Mittwoch / 25. Oktober
    18:00
    Kuturwerkstatt Auf AEG→ Lounge
    Information / Kuturwerkstatt Auf AEG
  16. NUEJAZZ for Kids »Das Jazz-Quizz«

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    Schöne Musik, inspirierende Jazzmusiker*innen, eine Menge Kreativität und noch mehr gute Laune treffen seit zehn Jahren bei »NUEJAZZ for Kids« aufeinander. Hier wird geswingt, getanzt, geklatscht, gesungen, gelacht - und es werden auf unterhaltsame Art und Weise die Instrumente erklärt. Victoria Fortissima, eine Meisterin am Klavier, Nobbi Wellenbrecher, der früher auf dem Dampfer das Signalhorn spielte, Frankie Flinkfinger, der immer noch davon träumt, endlich mal in einer richtigen Rockband zu spielen, Marco Bassone, ein Spezialist für dicke Saiten, und Matze Haudrauf, der als gelernter Schlosser seine Becken selbst schmiedet: Das sind die mittlerweile legendären Musiker der »NUEJAZZ for Kids«-Combo. Ein besonderes Merkmal dieser vier Spezialisten ist nicht nur, dass sie ihre Instrumente vortrefflich beherrschen, sondern auch, dass sie ihr Publikum zum Mitmachen bewegen. Denn nur gemeinsam mit den Kindern wird ein »NUEJAZZ for Kids«-Konzert zu dem, was es tatsächlich ist: ein Riesenspaß für Groß und Klein.

    Wie kann man den Nachwuchs begeistern, fragten sich die Festival-Macher von Anfang an. Und nahmen bereits ins erste Programm vor zehn Jahren ein Kinderkonzert auf. Deshalb gibt es zur Jubiläumsausgabe nun ein jazziges Quizduell. Tastenchefin Victoria und der Saitenrocker Frankie wetteifern um den »NUEJAZZ for Kids«-Pokal. Zusammen mit ihrer Combo spielen sie ein buntes Programm und stellen mit Witz und Charme dabei Fragen rund um den Jazz. Und Fragen gibt’s jede Menge: Wer spielt denn da gerade das Solo zum Beispiel? Oder was ist das eigentlich: »Improvisation«? Und können Jazzmusiker*innen überhaupt Notenlesen? Antworten darauf gibt es dann live. Und am Ende wartet auf alle eine freudige Überraschung…

    Sonntag / 29. Oktober
    16:00
    Kulturwerkstatt Auf AEG→ Großer Saal
    Information / Kulturwerkstatt Auf AEG
    FÜR KINDER VON 5 - 10 JAHREN TICKETS

    Victoria Pohl - Klavier, Gesang / Norbert Emminger - Saxophon / Frank Wuppinger - Gitarre, Gesang / Marco Kühnl - Bass / Matthias Rosenbauer - Schlagzeug

  17. Kassa Overall

    AFTERBURNER
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    Anfang April spielte Kassa Overall mit seiner Band ein »Tiny Desk Concert«. Dieses Konzertformat des amerikanischen »National Public Radio« zeichnet sich auch und gerade dadurch aus, dass man dort Musiker*innen zu hören bekommt, die mit ihren Projekten gerade auf dem Sprung sind, groß rauszukommen. Auch der in Seattle geborene und aufgewachsene Schlagzeuger, Produzent und Rapper Overall gehört zu diesem Kreis. Und gleich die eröffnenden Akkorde seines »Tiny Desk Concert« machen unmissverständlich deutlich, dass die Grundlage seiner Songs zwar ein Jazz afroamerikanischer Prägung ist, er sich aber weder als Mensch noch als Musiker in seinem künstlerischen Ausdruck begrenzen lassen will. In seinen kreativen Kosmos gehören neben Jazz wie selbstverständlich auch R&B, Soul, Funk und natürlich HipHop.

    Mit zu dieser »Open mindedness« beigetragen hat Overalls bisheriger Karriereweg. Studiert hat er Schlagzeug am Jazzdepartment des renommierten Oberlin Conservatory Of Music, bevor er nach New York zog, wo er seit nunmehr anderthalb Jahrzehnten lebt. Er ist immer dann als Sideman gefragt, wenn es darum geht, gleichermaßen Genre-übergreifende wie in der Tradition verwurzelte Projekte an den Start zu bringen. So war Overall zum Beispiel Perkussionist und Sänger in Terri Lyne Carringtons Band Social Science, aber auch Schlagzeuger für Christian McBride, Ravi Coltrane oder Theo Croker und gleichzeitig MC für das angesagte HipHop-Duo Das Racist. Diese Erfahrungen hat er auf mittlerweile vier Alben unter eigenem Namen verarbeitet, mit denen er den Jazz zeitgenössischer Prägung mit HipHop auf die Füße gestellt und zum Tanzen gebracht hat. Overalls Lust am ästhetischen Experiment und seine Freude an stilistischer Grenzüberschreitung haben ihn mittlerweile zum angesagten Elektro-Label Warp Records geführt, wo er im Frühjahr sein neues Album »Animals« veröffentlicht hat.

    Donnerstag / 2. November
    20:00
    E-Werk→ Clubbühne
    Information / E-Werk
    UNBESTUHLT TICKETS
  18. VINYL LOUNGE

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    jazz:pa und Baugé präsentieren die Vinyl Lounge: hier sorgen sechs DJ Acts für extrem guten Sound. Genießt Perlen aus verschiedenen Genres und taucht entspannt ab, vielleicht sogar in unbekannte Tiefen.

    Mittwoch / 25. Oktober
    18:30
    Kuturwerkstatt Auf AEG→ Lounge
    Information / Kuturwerkstatt Auf AEG
  19. Clarissa Forster Quintett

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    Stürmisch kontemporärer Jazz

    Die Sängerin Clarissa Forster hat sich mit vier Musiker zusammengetan, die eineunverkennbare Originalität ausstrahlen. Vital, neugierig und progressiv interpretieren siedie Eigenkompositionen. Die Klangexpeditionen des Quintetts kombinieren Intensität undEinfachheit mit komplexen Sounds. Hingabe und Mut zum Risiko sind das Leitmotiv dermusikalischen Erzählstücke. Clarissa Forster setzt ihre überraschend eigenwillige Stimmevon instrumental bis lyrisch, von experimentell bis erzählerisch ein.

    Eine abenteuerreiche Reise im Modernen Jazz der neuen Generation.

    Donnerstag / 26. Oktober
    19:30
    Kulturwerkstatt auf AEG→ Labor
    Information / Kulturwerkstatt auf AEG
    UNBESTUHLT

    Clarissa Forster - Vocals / Shuteen Erdenebaatar - Piano / Max Heimler - Gitarre / Moritz Graf - Bass / Florian Fischer - Schlagzeug